Über mich

Terminanfragen stellen Sie bitte über das Kontaktformular, einige Osteopathietermine sind auch zur Onlinebuchung für Sie freigeschaltet.

Nach meinem Abitur absolvierte ich meine Ausbildung zur Physiotherapeutin und arbeitete unter anderem in einer orthopädischen Praxis mit osteopathischem Schwerpunkt. Schon früh entwickelte sich mein Interesse an der Osteopathie und an ganzheitlichen Behandlungskonzepten. Um diese Therapieform fundiert und rechtlich abgesichert ausüben zu können, absolvierte ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin in Erfurt. Meine Schwerpunkte setzte ich in zahlreiche Fort- und Weiterbildungen in der Manuellen Therapie, Osteopathie, Osteopathie für Säuglinge und Kinder, chinesische Akupunktur und Ohrakupunktur. Ergänzend habe ich mich unter anderem in den Bereichen Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), Manuelle Lymphdrainage, Therapie nach Dorn-Breuss, gerätegestützte Krankengymnastik und Akupunktmassage fortgebildet. In meiner therapeutischen Arbeit lege ich großen Wert auf eine individuelle, ganzheitliche und ursachenorientierte Behandlung. Ziel ist es, nicht nur Symptome zu lindern, sondern Funktionsstörungen nachhaltig zu erkennen und den Körper in seiner Selbstregulation zu unterstützen. Dabei nehme ich mir Zeit für eine sorgfältige Befunderhebung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Patientinnen und Patienten. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Beweglichkeit, Wohlbefinden und Gesundheit begleiten zu dürfen.

Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapieform. Sie geht davon aus, dass der Körper eine Einheit bildet und über Selbstheilungskräfte verfügt. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Bewegungseinschränkungen und Spannungen im Körper zu erkennen und zu lösen, damit sich Funktionen wieder normalisieren können.

Der Osteopath behandelt ausschließlich mit den Händen. Dabei werden nicht nur schmerzende Stellen betrachtet, sondern auch mögliche Ursachen, die oft an ganz anderer Stelle im Körper liegen.


Die drei Bereiche der Osteopathie

1. Parietale Osteopathie

Behandlung von Muskeln, Gelenken, Faszien und dem Bewegungsapparat.

→ z. B. bei Rücken-, Nacken- oder Gelenkbeschwerden

2. Viszerale Osteopathie

Bezieht sich auf die inneren Organe und deren Beweglichkeit.

→ z. B. bei Verdauungsproblemen, Atembeschwerden oder Spannungen im Bauchraum

3. Kraniosakrale Osteopathie

Arbeitet am Schädel, an der Wirbelsäule und am Nervensystem.

→ z. B. bei Kopfschmerzen, Stress, Schlafstörungen oder bei Säuglingen


Wann kann Osteopathie helfen?

Osteopathie wird häufig eingesetzt bei:

  • Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kieferbeschwerden (CMD)
  • funktionellen Organbeschwerden
  • stressbedingten Spannungen
  • Beschwerden bei Säuglingen und Kindern (z. B. nach der Geburt)

Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch und eine ganzheitliche Untersuchung. Anschließend erfolgt die Behandlung mit sanften, gezielten Handgriffen. Jede Therapie wird individuell auf den Menschen und seine Beschwerden abgestimmt.


Ziel der Osteopathie

Das Ziel ist es, den Körper in sein Gleichgewicht zurückzuführen, Beweglichkeit wiederherzustellen und die Selbstregulation zu fördern – für nachhaltige Gesundheit und Wohlbefinden.


Dauer einer Behandlung: ca. 50 Minuten

Kosten: 100 €

Viele Krankenkassen bezuschussen die Osteopathie anteilig, bitte informieren Sie sich im Vorfeld über notwendige Modalitäten.

Kinderosteopathie

Was ist Kinderosteopathie?

Kinderosteopathie ist eine sanfte, ganzheitliche Behandlungsform, die speziell auf die Bedürfnisse von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen abgestimmt ist. Sie berücksichtigt, dass sich der Körper im Wachstum befindet und besonders fein auf äußere Einflüsse reagiert.

Mit behutsamen, altersgerechten Griffen werden Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Störungenerkannt und behandelt.


Wann kann Kinderosteopathie sinnvoll sein?

Kinderosteopathie wird häufig angewendet bei:

Säuglingen

  • nach schwierigen oder langen Geburten
  • Schädelasymmetrien
  • bevorzugten Kopfhaltungen
  • Trink- oder Saugproblemen
  • Unruhe, Schlafproblemen oder vermehrtem Schreien
  • Verdauungsbeschwerden (z. B. Koliken)

Kleinkindern & Kindern

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Haltungsschwächen
  • wiederkehrenden Bauchschmerzen
  • häufigen Infekten
  • Kopfschmerzen
  • Kiefer- oder Zahnfehlstellungen begleitend zur kieferorthopädischen Behandlung

Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Gespräch mit den Eltern sowie eine behutsame Untersuchung. Die Behandlung erfolgt mit sehr sanften, kaum spürbaren Handgriffen und wird individuell an Alter und Entwicklung des Kindes angepasst.

Eltern sind während der Behandlung selbstverständlich anwesend.


Ziel der Kinderosteopathie

Ziel ist es, die natürliche Entwicklung des Kindes zu unterstützen, Spannungen zu lösen und dem Körper zu helfen, sich selbst zu regulieren – für einen guten Start ins Leben und ein gesundes Wachstum.


Wichtig zu wissen

Kinderosteopathie ersetzt keine kinderärztliche Untersuchung, sondern versteht sich als sinnvolle Ergänzung.


Dauer: ca. 40 Minuten

Kosten: 85 €

Viele Krankenkassen bezuschussen die Osteopathie anteilig, bitte informieren Sie sich im Vorfeld über notwendige Modalitäten bei Ihrer Krankenkasse.

Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird seit mehreren tausend Jahren angewendet. Sie basiert auf der Vorstellung, dass die Lebensenergie – das Qi – in festgelegten Bahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper fließt. Ist dieser Energiefluss gestört, können Beschwerden oder Schmerzen entstehen.

Durch das gezielte Setzen feiner Nadeln an bestimmten Akupunkturpunkten wird der Energiefluss reguliert, Blockaden gelöst und der Körper in seiner Selbstheilung unterstützt.


Wie wirkt Akupunktur?

Aus westlich-medizinischer Sicht kann Akupunktur unter anderem:

  • die Durchblutung verbessern
  • das Nervensystem beeinflussen
  • die Schmerzwahrnehmung reduzieren
  • muskuläre Spannungen lösen
  • hormonelle und vegetative Prozesse regulieren

Formen der Akupunktur

Körperakupunktur

Behandlung über klassische Akupunkturpunkte am Körper.

Ohrakupunktur

Der gesamte Körper spiegelt sich im Ohr wider. Über gezielte Punkte können Beschwerden effektiv beeinflusst werden.


Wann kann Akupunktur helfen?

Akupunktur wird häufig eingesetzt bei:

  • akuten und chronischen Schmerzen
  • Rücken-, Nacken- und Gelenkbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kieferbeschwerden (CMD)
  • Stress, Schlafstörungen und Erschöpfung
  • funktionellen Beschwerden (z. B. Magen-Darm)

Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?

Nach einem ausführlichen Gespräch werden individuell passende Akupunkturpunkte ausgewählt. Die Nadeln verbleiben in der Regel 20–30 Minuten im Körper. Die Behandlung ist relativ schmerzarm.

Für viele Krankheitsbilder ist eine Serie von 10 Behandlungen im ca. wöchentlichen Abstand nötig.


Ziel der Akupunktur

Ziel ist es, den Körper wieder ins energetische Gleichgewicht zu bringen, Beschwerden zu lindern und die Regulationsfähigkeit des Organismus zu stärken.


Kosten: 45 €

Bein Neupatienten kommen noch Kosten für Anamnese und Erstbefund nach Aufwand hinzu.

Physiotherapie

Was ist Manuelle Therapie?

Manuelle Therapie ist eine spezialisierte Behandlungsform innerhalb der Physiotherapie. Sie dient der Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen an Gelenken, Muskeln, Nerven und der Wirbelsäule. Ziel ist es, Beweglichkeit zu verbessern, Schmerzen zu lindern und natürliche Bewegungsabläufe wiederherzustellen.

Die Behandlung erfolgt überwiegend mit den Händen und wird individuell auf die Beschwerden abgestimmt.


Wie wirkt Manuelle Therapie?

Durch gezielte Mobilisations- und Weichteiltechniken können:

  • Bewegungseinschränkungen in Gelenken gelöst
  • muskuläre Spannungen reduziert
  • Nervenstrukturen entlastet
  • Schmerzen verringert
  • die Gelenkfunktion verbessert werden

Manuelle Therapie wirkt sowohl lokal als auch auf das gesamte Bewegungssystem.


Wann wird Manuelle Therapie eingesetzt?

Manuelle Therapie eignet sich unter anderem bei:

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden (z. B. Schulter, Hüfte, Knie)
  • Bandscheibenproblemen
  • Kiefergelenksbeschwerden (CMD)
  • Bewegungseinschränkungen nach Verletzungen oder Operationen

Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu Beginn steht eine gezielte Funktionsuntersuchung, um die Ursache der Beschwerden zu erkennen. Anschließend kommen individuell ausgewählte manuelle Techniken zum Einsatz. Häufig wird die Behandlung durch aktive Übungen, Haltungsschulung oder Tipps für den Alltag ergänzt.


Ziel der Manuellen Therapie

Ziel ist es, Beweglichkeit wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und die Belastbarkeit des Körpers nachhaltig zu verbessern – für mehr Stabilität, Funktion und Lebensqualität.


Manuelle Therapie ist ein Bestandteil des Leistungskataloges von gesetzlichen Krankenkassen und kann auf ärztlichem Rezept verordnet werden.

Als Privatleistung betragen die Kosten: 45 € für 25 Minuten

Was ist Lymphdrainage?

Manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte, spezielle Therapieform zur Entstauung des Gewebes. Sie unterstützt den Abtransport von überschüssiger Gewebsflüssigkeit über das Lymphsystem und wird vor allem bei Schwellungen und Ödemen eingesetzt.

Im Gegensatz zur klassischen Massage arbeitet die Lymphdrainage mit langsamen, rhythmischen und sehr leichten Griffen.


Wie wirkt Lymphdrainage?

Die Behandlung:

  • regt den Lymphfluss an
  • reduziert Schwellungen und Spannungsgefühle
  • unterstützt den Abtransport von Stoffwechselprodukten
  • wirkt schmerzlindernd und entspannend
  • kann das Immunsystem positiv beeinflussen

Wann wird Lymphdrainage eingesetzt?

Manuelle Lymphdrainage wird häufig angewendet bei:

  • Lymphödemen
  • Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen
  • Venenerkrankungen
  • Lipödemen
  • Narben- und Gewebsverhärtungen
  • nach Tumorbehandlungen (z. B. nach Lymphknotenentfernung)

Wie läuft eine Lymphdrainage ab?

Nach einer kurzen Befunderhebung erfolgt die Behandlung in ruhiger Atmosphäre. Durch gezielte Griffe wird die Lymphflüssigkeit in Richtung der Lymphknoten geleitet. Je nach Befund kann die Therapie durch Kompression(Bandagen oder Strümpfe) ergänzt werden.


Ziel der Lymphdrainage

Ziel ist es, Schwellungen nachhaltig zu reduzieren, das Gewebe zu entlasten und das Wohlbefinden deutlich zu verbessern.


Manuelle Lymphdrainage ist ein Bestandteil des Leistungskataloges von gesetzlichen Krankenkassen und kann auf ärztlichem Rezept verordnet werden.

Als Privatleistung werden die Kosten nach notwendiger Dauer berechnet.